
Präsi Heinz Baumann bleibt auch im nächsten Jahr Chef der Würenlinger Handballer
Über 40 Personen konnte der gut gelaunte Präsident Heinz Baumann zur zweiten Generalversammlung der Würenlinger Handballer im Restaurant Bären begrüssen, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Turnvereins, der Damenriege und der Männerriege, die sich ein Bild vom Lauf der Dinge beim jüngsten Sportverein im Dorf machen wollten sowie Christian Binder vom Handballverband, der um Nachwuchs für das Schiedsrichterwesen warb. Nach einer ausgiebigen Portion Schniposa und lockeren Gesprächen folgte der geschäftliche Teil.
Ein Vereinsjahr lang Hochbetrieb
Bevor die Trainer auf das sportliche Geschehen Rückschau hielten, gab Heinz Baumann einen Überblick über den Jahresverlauf, der zeigte, wie viel auch dieses Jahr wieder gelaufen war. Er betonte das gute Einvernehmen mit anderen Vereinen und die tolle Unterstützung durch das lokale Gewerbe. Die Berichte der Trainer verrieten, dass es Spass macht, bei den Würenlinger Handballern dabei zu sein, auch wenn sportlich nicht ganz alles nach Wunsch lief. Heiterkeit löste der Verantwortliche der Viertligamannschaft mit der Meldung aus, sein Team habe das gesteckte Ziel, den Ligaerhalt, problemlos erreicht. Freude machten der Sieg der U15 im Regionalcup, der erste Platz der Drittligamannschaft in der Auf-/Abstiegsrunde und die Leistungssteigerung bei den rund 50 Kindern in der U9, U11 und U13 übers Jahr. Auch die U17 und die U19 blicken auf eine Saison mit vielen guten Momenten zurück. Alle Mannschaften freuen sich bereits jetzt auf die nächste Saison. Erneut war ein Mitgliederzuwachs zu vermelden. Und einmal mehr wurden die schwierigen Trainingsbedingungen in der oft durch Anlässe besetzten Weissensteinhalle bedauert. Zwei Höhepunkte des Vereinsjahres stehen noch aus. Am 5. Mai findet der Handball- und Spaghettiplausch zum Saisonschluss im Weissenstein statt. Am 13. Mai fahren 25 Handballkids der U9 und U11 und wohl viele Erwachsene nach Basel ans Schweizerische Minihandballfestival.
Die Kasse stimmt
Der Kassenbericht zeigte, dass der Vorstand, unterstützt von Hans Müller und anderen guten Geistern, wiederum sehr umsichtig gewirtschaftet hatte. Wie schon letztes Jahr konnte ein schöner Betrag auf die Seite gelegt werden, sodass die Würenlinger Handballer nicht mehr praktisch von der Hand in den Mund leben müssen. Auch durften wieder namhafte Zuwendungen in Form von Sachspenden entgegen genommen werden, ein Trainingsanzug für alle, Dresses und Trainingsshirts. Eine wichtige Einnahmequelle für den Verein ist der von Bruno Bischof und Roland Klötzli bestens gemanagte Kiosk, bei dem an den Kinderspieltagen jeweils auch viele Eltern mit Kuchenspenden und Arbeitseinsätzen ihren Beitrag leisten.
Alle Posten besetzt
Ein Ausdruck der guten Stimmung im Verein ist die Tatsache, dass Heinz Baumann, Adrian und Florian Senn, Bruno Bischof und Oliver Wachs sich allesamt für ein weiteres Jahr im Vorstand zur Verfügung stellen. Auch auf den anderen Posten gab es kaum Wechsel. Das Vereinsschiff ist flott unterwegs und die Planung der nächsten Saison in Arbeit. Es werden für alle Mannschaften Trainingslager organisiert und Möglichkeiten gesucht, noch mehr als letzte Saison aus der knappen Trainingszeit heraus zu holen.
Projekt Handballclub Würenlingen
Wenig zu reden gab der Antrag des Vorstandes, Möglichkeiten und Konsequenzen einer vollständigen Ablösung der Handballer vom Stammverein STV Würenlingen zu prüfen. Mit der Gründung eines HC Würenlingen möchte man auf keinen Fall die guten Verbindungen zu den turnenden Vereinen kappen, sondern dem Umstand Rechnung tragen, dass der grösste Teil der rund 130 Handballkids, Junioren und Aktiven keinen Bezug zum STV Würenlingen hat. Zudem kostet der Luxus einer doppelten Verbandsmitgliedschaft die Handballer pro Jahr über 2000 Franken, die an den Turnverband abgeliefert werden müssen, ohne dass dessen Angebote genutzt werden. Der Handballbetrieb allein füllt die Agenda bereits mehr als gut aus. Und eine Zwangsabgabe im Umfang von heuer 7% der budgetierten Jahresausgaben an den Turnverband ist für eine Organisation wie Handball Würenlingen ein zu hoher Preis für keine Gegenleistung. Die Versammlung erteilte dem Vorstand denn auch praktisch einstimmig den Auftrag, das Projekt HC Würenlingen weiter zu verfolgen.